Wir meinen Leistung, machen aber auf Pump
Mein gestriger Beitrag zur Klima-Debatte legt es nahe, hier auch noch auf Fundstücke im Netz aufmerksam zu machen, welche das Thema der falschen Wertigkeiten aus persönlicher Sicht [1] aufgreifen (Was für uns alle wirklich zählt, ist nie ein materieller Wert) oder die Frage nach dem ewigen Wachstum auch politisch zu beantworten versuchen [2]. Kurt Biedenkopf darf man schon ein aufmerksames Ohr leihen, wenn er uns den Spiegel mit Sätzen wie diesen vorhält:
Leider treiben wir allerdings auch den Gütermarkt auf die Spitze:
Oder:
Was mich die Frage stellen lässt, wie leichtfertig wir eigentlich mit dem Begriff unserer “Leistungsfähigkeit” umgehen: Was ist eigentlich daran leistungsfähig, wenn wir ein Gut herstellen auf Kosten der bestehenden Ressourcenvorräte, z.B. mit Hilfe von auch noch subventionierter Energie aus nicht erneuerbaren Quellen?
Auf den Artikel [2] aufmerksam geworden bin ich durch das Portal mycomfor, in diesem Fall konkret hier. Mycomfor ist ein Newsaufbereitungs- und Meinungsbildungsportal, nicht nur für wirtschaftliche Themen. Noch ist dieses Projekt ein Geheimtipp, aber es stecken so viele gute Ideen da drin, dass daraus viel mehr werden kann.
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Links:
[1] Wo die Ökologie beginnt, von Wolfgang Müller (via Blogbibliothek)
[2] Der Irrglaube der Demokratie an ewiges Wachstum, Welt online
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