Wie wir leben
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In der Zeitung lese ich, dass jährlich weltweit 38 Mio. Haie gefangen werden (dies ist kein Druckfehler, in Worten achtunddreissig Millionen). Der globale Markt bringt es mit sich, dass der Riesen-Nachfrage aus Hongkong weltweit Rechnung getragen werden kann…
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Man darf Kunden nicht als Zahlen sehen, sagt der Imbissverkäufer, und reicht der hingestreckten Kundenhand mit spitzen Fingern in Einweghandschuhen das Wechselgeld
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Die Sendung „Quer“ des Schweizer Fernsehens, die in Magazinform gesellschaftliche und philosophische Lebensfragen behandelt hat und dabei stets die Menschen im Vordergrund behielt und nicht die Fachleute an deren Stelle rückte, wird heute zum letzten Mal ausgestrahlt (SF1, 20h30).
Wie man hört, wird an einer Nachfolgesendung gearbeitet, die weniger „schwer“ daher kommt.
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Auf dem öffentlichen Platz vor dem Lochergut, steht verloren und steif ein Mann mit slawischen Gesichtszügen. Er hält eine Coop-Einkaufstüte in der Hand, hat den Kopf in den Nacken gelegt und reckt sein Gesicht der Sonne entgegen, mit geschlossenen Augen.
Seine Sehnsucht nach der Heimaterde und der dazu gehörenden warmen Sonne, die man bewusst geniessen kann und sollte, nehme ich auf und trage schwer an ihr, als ich mit schleppendem Schritt über die Kreuzung schleiche und dabei in den Schlagschatten der grossen starren Häuser trete.
