Sepp ist nicht der Papst. Leider.
Sepp Blatter kandidiert für eine weitere Amtsperiode als FIFA-Präsident. Ich gehöre zwar zu jenen, die sich schon wundern, dass insbesondere auch aus Deutschland immer wieder Blatter allein in den Fokus der Korruption gestellt wird, zumal die Lichtgestalt des Deutschen Fussballs, der Kaiser Franz, während vieler Jahre im Exekutiv-Komitee der FIFA sass und keinen Pieps von sich gab, um an den Zuständen etwas zu ändern und damit ein Teil von ihnen war.
Aber ich wünschte mir schon, der Sepp hätte ein wenig was von der Demut von Papst Benedikt dem Sechzehnten, der in einem beispiellosen Akt der Bescheidenheit und Demut von seinem Amt zurück trat, als er ihm nicht mehr gerecht zu werden glaubte. Nicht so der Blatter Sepp, der als alter Mann verlauten lässt: “Meine Mission ist noch nicht beendet.”
Na, dann ist es ja Zeit, dass der Ball endlich rollt.
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