Belebung der einheimischen Fauna
Wir waren spazieren. Und ich habe mir auch noch für heute frei genommen. Das Resulat darf man nicht so ernst nehmen. Gebloggt wird es trotzdem. Sorry.
Geht man in unseren zivilisierten Breitengraden in der Natur spazieren, so stösst man dabei ja schon lange kaum mehr auf die angestammte Fauna, selbst wenn ich davon ausgehe, dass wir noch eine Ahnung haben, was diese allenfalls wäre (und wie sie aussähe).
Ist man selbst als Jogger unterwegs, so macht man wenigstens regelmässig noch Bekanntschaft mit freilaufenden und dann nicht unbedingt zivilisert bellenden bis beissenden Kötern. Das hat aber auch nur beschränkten Unterhaltungswert, ist aber Teil einer Kulisse, die wir auch noch in den entferntesten Wald im Mittelland tragen.
Heute allerdings war ich nur Spaziergänger. Und genoss den Lichterteppich und die tanzenden Schatten auf dem Waldweg, der sich in langen Schleifen mir zu Füssen legte. Was gibt es Herrlicheres, als einen schattigen Waldweg an einem sonnig-warmen Spätsommertag?
Und also habe ich mit Nachsicht meine Augen auch an alten und doch immer noch unangenehm neuen Vertretern der Spezie der zivilisierten Waldfauna vorbei gleiten lassen. Am Blaupürzelreh z.B. (nicht mehr so junge Walkerin in (zu) engen blauen Jogginghosen, ohne Stöcke) oder am Stelzenhahnrich (ebensolches Männliches Pendant, mit Stöcken).
Wortspiele können der Gelassenheit angesichts zivilisatorischer Absonderlichkeiten wirklich sehr förderlich sein…
[Bildquelle: Cartoon von Michael Kops via erika-freiwald.de ]
Schmonzetten
und
Erdlinge
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