Mein Schreiben. Täglich.

Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

Mir fällt das oft selbst schwer genug...


Wie geht es Dir?

∞  13 Juli 2009, 22:28

Eine schnelle Information an eine Bloggerkollegin per Mail. Ihre Bestätigung. Und die einfache, aber liebe Frage: Wie geht es Dir?
Ja, wie geht es mir eigentlich? Wieder mal ein Grund, inne zu halten.
Und auch an jene zu denken, die ich wieder einmal dasselbe fragen sollte. Wie geht es Dir?
Warum bloggst Du nicht mehr? Du bist still geworden…
Nicht immer ist ein Rückzug freiwillig, und so mancher, der sich in der virtuellen Welt eingerichtet hat und dann kürzer tritt, dürfte ein bisschen erschrecken, wenn er erlebt, wie schnell man “vergessen” gehen kann.
Spätestens dann fühlt man, dass ein virtueller Kontakt, der nicht durch persönliches Kennenlernen, durch ein reales Treffen vertieft worden ist, nur selten so weit trägt, dass er lange Phasen des Schweigens überdauert.
Nun, die Kontakte, die ich hier angesprochen habe, betreffen Menschen, die ich kennen lernen durfte. Und damit Personen, bei denen ich meinerseits nachfragen werde – oder antworten, wenn ich so nett und ehrlich, wie ich sehr wohl weiß, gefragt werde. Kommt Zeit, kommt Mail. Oder Telefon.

Dass wir alle nur beschränkte Zeit haben und wir das gerade im vernetzten Internet, das so sehr zu Multitasking verführt, oft vergessen, macht es nicht einfacher. Aber nicht unmöglich. Und so lange wir unsere Mailbox nicht zusperren, können wir alle immer wieder eine Überraschung erleben. Und selbst für welche sorgen.