Schumi und so viele andere
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Schumi wacht auf. Ganz langsam. Und es wird nicht zu vermeiden sein, dass wir nur meinen, wir wären praktisch dabei, und die Verwirrung über die Informationen gross sein wird. Es ist fast nicht zu vermeiden und die Krux, was diese Beachtung für das Einzelschicksal eines Prominenten soll, lässt sich auch nicht auflösen. Aber es gibt einen möglichen Versuch, der eben nicht negiert, dass das Schicksal der Familie Schumacher eines ist, das so viele Familien in einen stillen Kampf mit einer von einem Moment auf den andern extrem belastenden Situation zwingt:
Der Homepage der deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie kann man entnehmen:
Man geht von bis zu 400 Schädel-Hirnverletzungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr aus. Einer Krankenhaus-stationären Behandlung müssen sich ca. 300 Verletzte pro 100.000 Einwohner pro Jahr unterziehen.
Das bedeutet, auf 80 Mio Deutsche umgerechnet, dass in Deutschland alle zwei Minuten einen Menschen ein solches Schicksal trifft (!). Es darf also durchaus mal wieder sein, dass wir uns an Kranke in unserem Umfeld erinnern, und an ihre Familien, die eine Situation meistern müssen, die für alle auf unterschiedlichste Weise extrem belastend ist. Ihnen wird oft vielleicht die Unterstützung fehlen, dafür müssen sie sich nicht mit Pseudoanteilnahmen arrangieren. In jedem Fall aber ist die Herausforderung riesig.
Der zitierte Artikel ist sehr informativ, und ich empfehle ihn gerne zur Lektüre:
Schädel-Hirnverletzungen (auch Schädelhirntrauma (SHT)
Traumatic Brain Injuries (TBI))
Der Text soll Angehörige und Patienten über die Folgen einer Schädel-Hirnverletzung informieren. Er richtet sich nicht primär an Ärzte, sondern an den interessierten Laien.
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