Nadal - trotz NIKE
Als interessierter Beobachter des Grand-Slam-Tennisfinals in Roland Garros gestern Sonntag drängt es mich, Ihnen unerlässliche Konsumententipps weiter zu geben:
Sollten Sie sich in nächster Zeit mit dem Gedanken tragen, Ihren Tenniskünsten mittels optimierter Ausrüstung den letzten Schliff zu geben und sich dafür eine neue Tennisgarderobe anzuschaffen, so meiden Sie, für ein wirklich besseres Wohlgefühl (im Stil des Slogans Ich fühl’ mich gut mit Jade )- unbedingt – die Marke NIKE. Denn die Beobachtungen von gestern sind eindeutig:
Stirnband, Hose und Schuhe dieses Ausrüsters hätten den Sieg Nadals beinahe verhindert, denn sie machten es dem Mallorquiner äusserst schwer, sich auf den Tennisball zu konzentrieren:
Ganz offensichtlich klebt der Sand ganz besonders hartnäckig an Nike-Schuhsohlen, so dass diese immer wieder an der Grundlinie abgestreift werden müssen – im übrigen auch ein absoluter Albtraum für den Platzwart. Die Stirnbänder scheinen den Schweiss nicht zu absorbieren, so dass das Textil an den Schläfen ganz offensichtlich zwickt und juckt und vor jedem Aufschlag zurecht gezupft werden muss. Und erst die Hose! Ich bitte Sie! Wollen Sie eine Hose tragen, die Sie sich nach jedem Laufschritt aus der Pofalte klauben müssen? Dabei ist das Problem für Herrn Nadal nicht neu, und ich frage mich wirklich, was von einem Sportartikelhersteller und seiner Regalware zu halten ist, der es bis dato noch nicht mal schafft, seinem zweitbesten Tennis-Werbeträger den richtigen Schnitt im Schritt anzupassen???
Nadal hat trotz Nike gewonnen. Das will was heissen. Ich gratuliere. Und DAS meine ich jetzt wirklich ernst.
Freundlichst, Ihr Thinkabout
(spielt Tennis vornehmlich mit NIKE und trägt diese Marke mit mehr Würde – so lange der Ball nicht im Spiel ist)
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