In weniger als 24 Stunden...
Morgen ist es so weit. Ein neues Projekt, sorgsam entwickelt, wie ich finde, im Stillen in kleiner aber feiner Umgebung geprüft, wird ins Netz entlassen – und damit auch Ihrem Urteil ausgesetzt.
Vielleicht wird schon mein nächster Eintrag mehr verraten. Auf jeden Fall werde ich den Startschuss hier natürlich ankünden – und auch etwas mehr dazu sagen.
Hier und jetzt will ich festhalten:
Das Internet ist wirklich ein spannendes Medium. Es ist unglaublich, welche Möglichkeiten es bietet, wie es Menschen zusammen bringen kann und es erleichtert, Ideen zu entwickeln. Und es wird immer einfacher zugänglich. Für alle.
Natürlich erschliessen sich neue Techniken immer einem kleinen Teil von Nutzern leichter und schneller, als der grossen Masse. Auch das Bloggen, obwohl weiss Gott kein technisch schwieriges Unterfangen, gehört in diesen Kontext.
Ein Blog zu führen, ist ganz einfach. Aber man kann sich im Wust der möglichen Vernetzungen und Gestaltungsmöglichkeiten komplett verlieren. Man kann vom Medium aufgesogen werden – oder sich eine Sprache aneignen, die nur noch von wenigen verstanden wird.
Es ist also immer an uns Menschen, eine Technik nicht nur anzuwenden, sondern sie so zu beherrschen, dass wir sie benutzen, und nicht umgekehrt. Es darf uns “den Ärmel rein nehmen”, wie wir sagen, aus Begeisterung, aber nicht so, dass wir den Kopf nicht mehr hoch kriegen und die Übersicht verlieren.
Es ist völlig egal, ob Blogs nun DAS neue Internetmedium sind oder bleiben – aber es ist wichtig, dass Blogs noch leichter lesbar und zugänglich werden. Ich glaube, dass sich viele Blogger wünschen würden, Ihre Beiträge würden nicht nur von Bloggern gelesen, sondern sie fänden ihr Publikum leichter auch unter jenen Netzbesuchern, die schlicht lesen wollen, Informationen suchen.
Darauf möchte man sich auch beim eigenen Schreiben konzentrieren können, und sich nicht ärgern müssen über das Vorurteil, in Blogs stünde nur Schrott zu lesen. Womöglich wird man selbst nach den guten Adressen gefragt, und muss dann vor sich selbst sagen, dass es tatsächlich viel Belangloses gibt.
Leute, das ist nicht die Frage. Das ist “hier” so, wie sonst überall auf der Welt auch. Nicht alles ist wichtig – und muss es gottlob auch nicht sein. ABER: Die Vielfalt ist Tatsache – und sie sollte mehr heraus gestrichen werden. Wir sollten fern von Technorati und anderen Verzeichnissen, auf denen wir doch immer nur zuerst nach unserem eigenen Ranking suchen, einfach Texte entdecken können. Und die Blogs und Blogger, die dahinter nur darauf warten, uns willkommen zu heissen.
Wie gesagt: Morgen gibt es mehr dazu. Und einen konkreten Vorschlag für Ihre Entdeckungsreisen. Und zwar solche, die Sie selbst mitgestalten können. Auch als Leserinnen und Leser, die selbst gute Texte aus Weblogs kennen – und die Sie anderen näher bringen möchten.
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und
ja, und ???
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