Mein Schreiben. Täglich.

Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

Mir fällt das oft selbst schwer genug...


Die Herausforderung ist täglich neu...

∞  13 Juni 2007, 21:17

Wenn ich im anthrazit-Magazin schon lobend erwähnt werde, ist es ja nur höflich, mir den Inhalt etwas näher anzusehen. Und tatsächlich stelle ich fest, dass im anthrazit viele Themen des Internet sehr sachlich, in einfacher Sprache und ganz offensichtlich ohne Voreingenommenheit und ohne jede Kungelei mit einzelnen Produktherstellern besprochen werden.
Vielleicht ist das Heft nichts für Freaks, aber ganz sicher kann es jenen eine Hilfe sein, die sich nicht mit jeder Faser den Online-Welten verschrieben haben und doch darüber informiert sein wollen.
Unter anderem werden in der Mai-Ausgabe unter dem Oberthema “das ich-web” Podcasts, Wikis und Weblogs erklärt.
Zur Frage, wie mache ich ein gutes Blog? wird in Regel 1 wie folgt geantwortet:

[...] Ein Blog ist immer nur so gut und so aktuell wie sein neuster Beitrag.


Wie wahr! Und so ist mir selbst dieser Ort hier eine tägliche Freude, aber oft auch eine Herausforderung, die auch schon mal etwas drücken kann: Es ist nämlich alles andere als einfach, täglich Inhalt aufs Papier zu tippen. Und nicht blosse Hautschuppen. Und weil einem Blog eigen ist, dass es von der Aktualität lebt, ist es ähnlich wie bei einer Zeitung: Es muss immer wieder neu geschrieben werden und sich bewähren.

Zwar sind die Themen nicht unbedingt von der Aktualität geprägt, aber die Chronologie der Einträge führt automatisch dazu, dass das Neue dem Älteren immer voran steht und damit erst oder einzig wahrgenommen wird. Da kann ich mir noch so sehr mit Zusatzseiten behelfen, dem bleibt so. Und auch mein eigener Fokus geht ja erst auf den täglichen Eintrag. Das sieht man nur schon daran, wie schleppend ich daneben die Mongolei-Reise weiter erzähle.

An dieser Stelle sei darum meinen vielen Begleiterinnen und Begleitern gedankt, die praktisch von Anfang an bei mir gelesen haben und mir treu geblieben sind, obwohl das Spektrum von Fussball bis Dalai Lama manchmal schon etwas sehr weit gefasst sein kann, oder ich ein Thema umgekehrt sehr oft erneut aufgreife. So ist das Leben halt, für uns alle doch, und das macht es doch auch so farbenreich und umgekehrt auch tief.

Und so soll es auch weiterhin hier abgebildet werden, im Spiegel meiner Gedanken.


Zum Gewinnen von Lesern kann vielleicht der folgende Cartoon täglich neu Anregungen liefern: Nicht unbedingt will man ja immer Leser wie Fische fangen, aber man hängt schon so manchen Gedanken an dieses Bestreben wie einen Wurm an den Haken…... Immer schön natürlich bleiben… Ich will es versuchen, ganz fest versprochen! Und notfalls halt mal einen Tag die Klappe halten, obwohl das auch schwer fällt, irgendwie.




Fundstück beim Spezialisten: Flyfishers Corner bei julian-bez.de