Bienen, Forscher und Pestizid-Verkäufer
Seit ein paar Jahren ist es immer mal wieder ein Thema in der Presse: Das Bienensterben. Und dann vergessen wir es wieder. Bis zum nächsten Aufschrecken.
Denn die Aussagen, die da getroffen werden, sind eigentlich wirklich alarmierend:
35% unserer Nahrungsmittel sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen und schaffen es ohne sie nicht ins Lebensmittelregal.
In den USA sind in den letzten sechs Jahren Bienenvölker im Wert von 2 Milliarden Dollar gestorben. Die weltweite Bestäubungsleistung der Bienen schätzen Forscher auf 260 Milliarden Dollar pro Jahr.
Die Chemie-Lobby wehrt sich erfolgreich gegen ein Verbot von Pestiziden – ausser zur Flugzeit der Bienen. Das reicht nicht aus, um die Wechselwirkungen der Giftstoffe auf die Bienen ausreichend zu erforschen. Es gibt sogar Länder, welche Untersuchungen mit diesem Fokus verbieten bzw. Forscher zwingen, in andere Richtungen zu suchen.
Lobbyismus – er bestimmt unsere Politik und damit das Fortkommen von Interessengruppen. Die Spezies als Ganzes ist kein Thema. Arme Bienen. Bedauernswerte Menschen.
Studie: Bienensterben in Europa ist alarmierend
und weiter via mycomfor Suchabfrage Bienensterben:
- Bienensterben: EU will Syngenta-Produkte verbieten (31. Jan. 2013)
- Bienensterben: Fluch und Segen von Pestiziden (25. Juni 2013)
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