Rauhere See - Nordlichter gibt es weiterhin
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Die See wird rauher, es bläst heftig, der Bücherschrank in der Bibliothek klappert. Und draussen? Ist weiter immer wieder Kino. Nordlichter – mittlerweile ertappen wir uns dabei, dass es auch mal schön wäre, eine Nacht durchzuschlafen, oder aber bitteschön immer schon vor dem zu Bett gehen bedient zu werden – wie heute wieder.
Unglaublich. Als wir abreisten, hofften wir noch, überhaupt einmal das Phänomen beobachten zu können, und nun kriegen wir es jeden Abend, jede Nacht geboten.
In Natura ist es dabei, Gott sei Dank, am Eindrücklichsten. Die Fotografie verzerrt den Eindruck ein wenig, aber immerhin kann man eine Ahnung von den Eindrücken vermitteln. Die Farben sind in natura nicht so leuchtend wie auf Fotos, aber dafür ist das Amphitheater, in dem sich alles abspielt, das grösstmögliche unserer Vorstellung: Der Himmel vor uns über dem Bug des Schiffes.
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Bisher dazu veröffentlichte Bilder finden sich hier
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Schon wieder Nordlicht
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Bilder zum ersten Nordlicht
auf lookabout.ch ; in Einzeldosen
auch zum Rest der Reise.
Ich entschuldige mich in aller Form für die höchst rudimentäre Berichterstattung, auch was die Begleittexte zu den Bildern auf lookabout.ch betrifft. Sowohl Ausgestaltung wie Auswahl sind höchst rudimentär. Der Grund aber ist ein positiver: Wir kommen zu nichts. Ich meine, zu nichts ausser der ständigen Aufnahme neuer Eindrücke.
Es soll Norwegenfahrer geben, die viele Male vergeblich den Polarkreis überqueren und Reisen wie die Hurtigrutentour machen, in der klaren Absicht, einmal ein Nordlicht zu sehen. Und wir? Haben eben zum dritten Mal innert 24 Stunden nicht nur die Ansage empfangen – sondern auch welche gesehen. Es ist wunderbar eindrücklich, und an Bord herrscht dann jeweils eine geradezu andächtige Ruhe. Es ist ganz generell eine Reise der stillen Freude. Bei allen. Bekanntlich geht diese oft besonders tief, so dass wir noch lange davon zehren werden.
Wenn Unterlippen ins Zentrum rücken
Blick-Schlagzeile heute:
Blick-“Artikel”:http://www.blick.ch/news/politik/bundesrat/blocher-wars-das-189701
Es wird Ihnen auch so gehen, wenn Sie Zeitungen lesen: Die Auswahlmechanismen für das Bildmaterial gleichen sich überall – und an der Bereitschaft, Menschen unvorteilhaft erscheinen zu lassen, erkennt man, wie angeschlagen ihr Ansehen in der Öffentlichkeit ist…
Man vergleiche Ghadhafi, zu Guttenberg, jetzt Blocher.
Dass Blick gleich den ganzen (Print-)Artikel darauf aufbaut, indem sie wirklich jeden auf den angeschlagenen Look des vermeintlichen Strategen hinweist und die ganze Geschichte daran festmacht – nun, das ist eben Boulevard – und hat noch etwas mehr bitteren Nachgeschmack.
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Link: Vorselektionen für einen Kalender
Die Weite der Mongolei
© Lookabout
Aber einen Kalender gibt es für ein paar Geschäftsfreunde auch dieses Jahr. Denen kann man problemlos etwas schenken, was sie nicht gebrauchen können, aber “schön” ist. Wie ich finde, zumindest. Das Ergebnis dieser Arbeit ist auf Lookabout zu sehen. Also, nur die “Abfallprodukte”, vorläufig. Diejenigen unter den Adressaten, welche Lookabout kennen, sollen ja nicht im voraus alles schon gesehen haben.
Anmerkungen zu einer kleinen Fotostudie
Gut (oder nicht so gut) fotografieren können – das ist eine höchst pauschale Beurteilung, die man so eigentlich über niemanden vornehmen kann. Dafür ist das Spektrum der “Disziplinen” in der Fotografie einfach viel zu gross – und genau darin liegt ja auch für den Amateur die grösste Lust: Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, dem Hobby nachzugehen und so viele verschiedene “Aufgaben”, die sich stellen können, dass es einfach nie langweilig wird – und alles andere als nur ein “Knipsen” ist.
Das gilt selbst dann, wenn man sich vornehmlich auf die Wahl des richtigen Ausschnitts und auf das “Timing” konzentrieren will. Das bringt mich auf ein Spezialgebiet der Fotografie, für das es allerdings ein bisschen was an Ausrüstung braucht:
Die Sportfotografie.
Ich bin eigentlich ganz zufällig darauf gestossen, als ich vor Jahren mal an einem Plausch-Fussballturnier ein paar Bilder schoss . Danach ist das irgendwie wieder eingeschlafen, aber ganz offensichtlich nicht endgültig. Als ich 2009 die Kamera erstmals mit in den Tennisclub nahm, hätte ich mir noch nicht träumen lassen, wie sich das entwickeln würde. Mittlerweile gibt es ein paar hundert brauchbare Bilder von Clubkollegen, und neben der Lust am eigenen Üben ist vor allem die Freude der Kolleginnen und Kollegen befriedigend: Die meisten Tennisspieler haben von sich noch nie ein “Action-Bild” erhalten – und entsprechend positiv sind die Reaktionen. Zumindest bei den Männern, was damit zu tun haben dürfte, dass sich diese eher dafür interessieren, wie “dynamisch” ihre Haltung in der aufgenommenen Situation ist, als der Umstand, ob alle Haarsträhnen richtig sitzen und der Gesichtsausdruck auch zu einem Cocktailkleid passen würde. Das ist nicht böse gemeint, aber schlicht eine Begleiterscheinung, die man als People-Fotograf macht: Die Kriterien für ein gutes Foto werden von den Geschlechtern unterschiedlich beurteilt…
Vornehmlich aber geht es im Sport darum, die Bewegung einzufangen, ein Gefühl für den “gefrorenen” Moment zu entwickeln und voraus zu empfinden: Reaktionszeit und Wahrnehmung sind schlicht zu träge: Es braucht ein Stück Spekulation und damit verschiedene Versuche. Jeder Spieler hat zudem einen unterschiedlichen Bewegungsablauf und ganz unterschiedliche Ausholbewegungen mit dem Schläger. Ich hoffe, demnächst einmal eine Serie von Bildern zeigen zu können – die Anfragen an die Personen für die Freigabe der Aufnahmen im Netz laufen.
Was ich heute auf Lookabout schon veröffentlichen konnte, ist eine kleine Serie vom Aufschlag beim Tennis, ganz bewusst mit grossen Brennweiten aufgenommen, so dass die Bewegung als solche nicht im Zentrum steht, sondern die Konzentration und Spannung, die ihr voraus geht oder sie begleitet. Kein anderer Schlag offenbart so deutlich die Unterschiede zwischen engagiertem Sport und Freizeitaktivität. Bei jedem Einzelnen aber gibt es diesen Moment der besonderen Spannung, in der sich alles auf den ersten Schlag des neuen Ballwechsels ausrichtet.
Den langen Worten folgen ein paar Bilder auf “Lookabout”: http://lookabout.ch/articles/170/aufschlag, wenn Sie mögen.
Gegen unsere innere Glaubwürdigkeit
Es gibt in unserem Alltag Bewusstseinsfallen der ganz besonderen Art: Damit meine ich Konstellationen, Begebenheiten und Kniffe, mit denen unsere Gesellschaft, also wir alle, einem grundsätzlichen Unbehagen ein Ventil geben, ohne dass wir uns endgültig gegen eine Sache stellen müssten.
Wir scheuen das Verbot, schaffen Schattenlegitimtät und können uns fortan an allen unseren Lösungen reiben, bis es uns wieder einmal so juckt, dass wir die nächste Regel suchen, die befriedigender doch nicht sein sein kann – weil es zu diesen Fragen keine zweideutigen Antworten gibt. Drogen aller Art stellen immer eine Herausforderung dar: Sie erfordern von uns eine Haltung.
Wir wollen dazu auch eine Haltung vergesellschaftlichen, Zuwiderhandlung sanktionieren, ein Regelwerk als Schutz verstehen und suchen dafür Gesetzte und Wertungen, die doch auch noch unter Schlagwörtern wie “persönliche Freiheit”, “Selbstbestimmung” oder “freie Marktwirtschaft” passen. Dass wir dann bei Alkohol, Rauchen oder Marihuana zu so unterschiedlichen “Lösungen” kommen, lässt sich objektiv nicht begründen, höchstens historisch erklären.
Rauchen ist schädlich. Heute ist es sogar tödlich. Das war, natürlich, schon immer so. Aber heute sind wir so weit, dass wir es anerkennen, ja, sogar, dass wir von der Zigarettenindustrie verlangen, dass sie es auf die Packungen der Zigaretten schreibt.
Und so kann man es dann auf jedem Tisch, auf dem Packungen liegen, und auf jedem Plakat lesen:
Rachen ist tödlich. Oder auf franzöisch noch deutlicher: Rauchen tötet.

Grössere Ansicht: Click aufs Bild
Aber den Verkauf verbieten? Natürlich nicht.
Es gibt zwar keine Bereitschaft, das Rauchen zu verbieten – und damit einem Wirtschaftszweig den Garaus zu machen, weil die Drohung, damit Arbeitsplätze zu vernichten, noch immer jedem Politker Angst macht. Und so laufen wir denn an Plakaten vorbei, in denen Produkte angeboten und angepriesen werden, die töten. Unter beiden Aussagen, der Anpreisung wie der Warnung – steht der Name der Zigarettenmarke. So was schafft eine spezielle Glaubwürdigkeit.
Wir verordnen also Deklarationen, mit denen wir uns selbst vor Augen führen, wie schwach, inkonsequent wir sind. Oder wie gleichgültig und unachtsam.
Wie arbeitet man für den Verkauf von Zigaretten? Was fühlt man angesichts der Packung auf dem Tisch in der Hand des Sohnes? Und mit jedem Mal, bei dem man einen trüben Gedanken verscheucht, wird das Bild der eigenen Glaubwürdigkeit nach innen etwas grauer gemacht, nebliger, bis man es eines Tages mit noch so viel Wischen nicht mehr klar bekommt.
Man könnte nun sagen, dass wir einen genialen Weg gefunden haben, uns selbst zu erziehen oder vor Augen zu halten, wie unvernünftig wir sind. Das soll aufrütteln. Und tatsächlich gibt es ja Ergebnisse. Die Zahl der Raucher geht zurück. Ausser bei den Kids, wie ich vor kurzem gelesen habe.
Vielleicht, weil diese tagtäglich vorgeführt bekommen, was die Vor-Haltungen der Erwachsenen taugen?
Eine neue Freude, da bin ich mir sicher
Ich habe ein neues, ein zusätzliches Handwerkszeug fürs Fotografieren erstanden. Eine Kompaktkamera, die notfalls in die Hosentasche passt – und doch sehr viel kann.
Die grösste Herausforderung dabei: Ich soll nicht alles mit ihr machen wollen – aber immer neue Lust haben, die Welt zu sehen. Aufmerksam. Tag für Tag.
Ich freue mich. Glück durch Konsum ist nicht möglich. Anschaffung zur Kreativitätsbefeuerung aber wohl. Bei klarem und wolkigem Himmel…:
So manche Spielerei werde ich dann wohl höchst selten einsetzen… obwohl ich es nicht garantieren kann. Ausprobiert muss es schon werden.
Mehr und grösser: hier
Auf dem Gleis ins Nirgendwo
Eine Betrachtung. Nicht eine Begegnung.
Als ich am Kopfende des Geleises stehe, gehen sie links an mir vorbei. Es ist, als würden sie sich an meiner Schulter vorbei drücken, aber sie drehen sich nicht um. Der Junge trägt eine altmodische Schirmmütze und ein gestreiftes Polo-Shirt, mit breitem Kragen. Die alt wirkende Frau an seiner Seite hat ihre linke Hand in seine Armbeuge geschoben. An ihrem rechten Arm hängt ein Plastiksack knapp über dem Boden. Die beiden gehen mit kurzen schleppenden Schritten den Bahnsteig entlang. Der Junge hat seine Schultern hoch gezogen und hält seine Oberarme an den Körper gepresst. Seine Schuhe haben Absätze, aber sein Rücken ist steif. Der Perron ist leer, und er wird die beiden Gestalten verschlucken. Gegenüber hastet ein Mann davon. Die Stadt deckt ihn mit ihren murmelnden Geräuschen bald zu. Es ist still. Ich betrachte die Dachkonstruktion, die kühne Masse aus Holz und Beton in ihrem futuristischen Strahlkamm, mit dem dieses Dach in die Ferne weist, in eine andere Welt. Die beiden, Mutter und Sohn, werden auch dort fremd bei einander bleiben.
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Das Bild ist Teil einer kleinen Weitwinkelreportage vom Hauptbahnhof Zürich, vom August 2011 bei Lookabout: Hauptbahnhof Zürich – in weiten Winkeln
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Standing Ovation für besonderes Teamwork
Teamarbeit zwischen Persönlichkeiten. Ein Beispiel. Und eine Empfehlung.
Es hat was: In einem Team, einer Gruppe ein Projekt vorbereiten, eine Vorführung gestalten, einstudieren, planen – um dann am Tag X vor Publikum damit zu bestehen und Anerkennung zu erfahren – und zu erleben, dass man Teil eines beeindruckenden Ganzen werden durfte, in dem die eigenen Talente einen Platz fanden und etwas beitragen konnten – verbunden mit dem Gefühl, entsprechenden Respekt zu erfahren von allen anderen Beteiligten.
Mitglieder eines Theatervereins kennen das, Karnevalsvereine oder eben z.B. eine Turnriege, die eine Übung für ein Turnfest einstudiert. Wenn sich eine Gruppe Menschen entschliesst, den Kreis dieses Teams weiter zu denken und dann auch entsprechend einzufassen, kann dies entstehen:
Eine Gruppe junger Menschen mit und ohne Behinderung, die zusammen eine solche Produktion einstudieren. Das SF hat im Rahmen der Sendung “Sport Aktuell” diesem Projekt einen gut vierminütigen Beitrag gewidmet. “Reinsehen lohnt sich”: http://www.videoportal.sf.tv/video?id=7bf8feef-dec1-4626-b7ba-ddbf24d0cac6.
Es ist einfach entwaffnend, wenn Kinder erzählen. Sie haben noch die Offenheit, freimütig zu sagen:
Für mich war es eine völlig neue Erfahrung. Am Anfang wusste ich nicht so recht, wie ich mich verhalten sollte, aber das hat sich schnell geändert. Jetzt herrscht bei uns perfekte Harmonie.
Geblieben ist mir aber vor allem die Aussage des Projektleiters:
Wir müssen der Gesellschaft zeigen, dass es hinter jeder Behinderung eine Person gibt. Ich will diese Person vor die Behinderung stellen, nicht dahinter.
Es scheint gelungen zu sein.
Unser Gesicht auf Bildern
Sind Sie musikalisch? Sind Sie fotogen? Ist man das eine wie das andere einfach so? Was bedeutet denn “fotogen”? Und warum haben doch fast alle Menschen ein Foto von sich, das ihnen durchaus gefällt?
Ich bin nicht fotogen! Diesem Ausspruch will ich als Amateurfotograf immer sofort widersprechen. Etwa so, wie musische Menschen meinen, es gäbe keine unmusikalischen Zeitgenossen (es gibt sie!). Man kann von jedem Menschen “ein gutes Foto” machen, sage ich dann. Und doch hat die Person vielleicht recht. Es gibt ausgesprochen fotogene Menschen, die auf Fotos immer “natürlich” wirken, lachen und gewinnend rüberkommen.
Also anders herum: Definiere “gut”.
Ja, es gibt Menschen, welche auf Fotos “immer” sympathisch wirken, die mit Offenheit oder mit einer geheimnisvollen Art der Verschlossenheit neugierig machen. Wenn es aber darum geht, ein autentisches Foto zu machen, dann ist dieses Foto immer ein gutes Stück weit privat – weil es einen Menschen “zeigt”. Ein Model “neu” zu fotografieren, kann beinahe unmöglich werden, weil eine solche Person jede Emotion “darstellt”. Die Kamerapräsenz ist dann nur eine Facette, ein Bild, das alle zufrieden macht, welche es ansehen, weil sie das bekommen, was sie auch erwartet haben.
Es gibt in der ZEIT eine Serie Portraitfotos (im Magazin), in der bekannte Persönlichkeiten mit geschlossenen Augen portraitiert werden. Die Serie nennt sich “Ich habe einen Traum” und wird mit persönlichen Worten der portraitierten Person zu eben diesem Traum unterlegt.
Lassen Sie sich mal mit geschlossenen Augen fotografieren – oder bieten sie solche Fotos als Fotograf an. Dem Betrachter wird ein sonst angesteuerter Fixpunkt, der Blick der fotografierten Person vorenthalten, womit der Fixpunkt, den man im Bild sonst automatisch sucht, fehlt. Wenn man über die Gesichtszüge streift, dann fühlt man sich ein wenig wie ein unstatthafter Betrachter. Aber auch so ist einem Gesicht sehr deutlich zu entnehmen, ob es unter Anspannung steht oder gelöst erscheint.
Sich so fotografieren zu lassen, braucht noch mehr Vertrauen. Es macht bildhaft, was eben immer abläuft, zwischen Kamera und Subjekt: Der Versuch der Kontrolle und die Versuchte Abwehr eines gestohlenen Augenblicks. Ja. Fotokameras können stressen. Auf jedem Fest, bei jeder Gelegenheit. Wir alle kennen Fotos von uns, auf denen wir uns selbst in einer Weise sehen, wie das niemals zuvor der Fall war. Wir können uns selbst dann sehr fremd vorkommen – etwa so, wie wenn wir unsere Stimme aufgezeichnet vorgespielt bekommen.
Wir wissen selbst am allerbesten, wie sehr oder wie wenig wir das sind auf dem Foto. Ob es also gut ist oder nicht, im Sinne von authentisch, aussagefähig. Und selbstverständlich müssen wir niemandem, schon gar keinem “Fremden”, unser Gesicht zeigen. Nur lässt sich nicht für sich behalten, was uns ausmacht. Wir tragen uns ja mit uns mit. Vielleicht gerade dann, wenn niemand Bekannter da ist, der sein Bild von uns sehen will, das er “kennt”. Nicht wenige von uns dürften das Foto, das ihnen von sich selbst am besten gefällt, einer relativ fremden Person “verdanken”. Es gibt eben auch den unvoreingenommenen Blick des Fotografen.
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Nachtrag: Der Artikel ist ganz bewusst nicht mit Bildern dokumentiert. Wir alle haben bei diesem Thema unsere eigenen Bilder und Beispiele im Kopf.


