Reflexionen

In Wort und Bild gesehen, gedacht und gefühlt
Zum Betrachten, Nachdenken, Mitdenken, Vordenken
Mit Lebenslust ein Leben lang, mindestens


Über mich und diese Seiten

Im Oktober 2004 startete ich bei myblogmit einem eigenen Blog. Darin begann ich die Vorstellung meiner Person mit dem Satz:

Ein Reisender an der Schwelle eines neuen Lebensabschnittes.

Mittlerweile hat dieser neue Lebensabschnitt begonnen, für den ich und meine Frau unsere Arbeitswelt verändert haben. Ich werde sie hier wie an alter Stätte weiterhin Thinkabouts Wife nennen, ohne dass sie sich deshalb als Anhängsel fühlen würde.

Wir sind 1962 geboren, leben an der Peripherie von Zürich und haben zwanzig Jahre gemeinsame berufliche Arbeit in einem kleinen Familienbetrieb hinter – und noch ein langes Leben vor uns, in dem die Fragen nach diesem Leben und seinem Davor und Danach eine wichtige Rolle spielen sollen. Eine wichtigere.

Dabei geht vor allem Anderen unsere Suche nach der tief in uns wartenden Ruhe weiter, und ich betrachte es als meine erste Aufgabe, diese Ruhe zu finden. Wissen wird daraus ganz natürlich wachsen.

Ich sehne mich nach der Sinnlichkeit der Leere, aus der Kreativität erwacht.

Ich finde Trost im immer neuen und anderen Miterleben, wie aus Worten Sätze werden.
Seit dem Start meines Blogs bei Myblog habe ich mehr als 1300 Einträge verfasst und in knapp 30 Monaten kaum einen Tag nicht dafür geschrieben, es sei denn, ich war in den Ferien verhindert. Ich habe gelernt, mir selbst vorgezeigt, dass mein Schreiben mein Atmen ist und ich ohne diese Möglichkeit des inneren Dialogs nicht der ganze Mensch bin, der ich sein kann.

Max Frisch schrieb:

“Man kann sich nicht niederschreiben. Man kann sich nur häuten.”

Ich will hier nicht nur die abgelegte Haut anbieten, sondern das neue Leben, das darunter wächst, suchen, finden, zeigen und feiern.

Und ich will arbeiten an mir und mit mir selbst.


Thinkabout, 07. Februar 2007



Es gibt allerdings auch Leute wie die Frau Zappadong, die das alles etwas weniger verbrämt auf vier Buchstaben bringen. Immerhin hat Sie mir dafür am 23. April 2008 dieses Portrait von mir geschenkt:




Warum ein Pseudonym? Warum nun ein Impressum?

Auch in meinem neuen Webauftritt firmiere ich mit dem Pseudonym „Thinkabout“.
Der Name wird manchmal als etwas anmassend empfunden. Ich nehme das in Kauf. Er ist mir lieb geworden, und meine nächsten Leser erkennen mich darin mittlerweile sehr gut wieder. Ich inklusive, denn ich möchte durchaus zum Nachdenken ermuntern und dies auch selber tun, also finde ich mein Pseudonym passend.

Der neuen Seite liegt eine professionelle Gestaltung zu Grunde. Dirk Hesse hat mit der Gestaltung meines Webauftritts meine Wünsche vollumfänglich umgesetzt: Eine Wohnung wünschte ich mir für meine Reflexionen, in der Gedanken und Gefühle die notwendige Freiheit haben sollen, um sich auf dem Bildschirm so darlegen zu können, dass Sie als LeserInnen diese mit genau so viel Freiheit und Lust aufnehmen und für sich weiterdenken können – ohne unnötige Ablenkungen.

Die ganze Seite soll Platz bieten, für das, was mich aktuell bewegt hat und „sprachreif“ ist. An den Stellen, wo es ein Tagebuch ist, soll es ein reflektiertes Blog sein: Mit ein wenig Distanz, so dass zwischen den Zeilen tiefer gedacht werden kann. Die alte Umgebung bei Myblog werde ich nicht sofort aufgeben, und es kann sein, dass dort für sich stehen bleibt, was hier noch keinen Platz hat.

Meine Texte sind gelegentlich durchaus sehr privat. Intim vielleicht sogar. Das Pseudonym gibt mir eine Art Schutz, ein wenig Distanz zumindest, und es fördert damit die Ehrlichkeit mir selbst gegenüber sehr viel mehr, als es sie behindern würde.
Ausserdem ist es die “Figur”, mit der ich nun seit Oktober 2004 im Netz schreibe.

Aktuell bin ichschon auch mal in öffentliche Diskussionen verwickelt, bei denen ich zum Teil auch pointierter Stellung nehmen muss. Entsprechend erfordert es meine Glaubwürdigkeit, dass ich auch meine wirklichen Kontaktdaten angebe.

Auch bisher musste mein Name kein Geheimnis sein. Aber auf Beiträgen dieser Seite kommen auch mal Menschen vor, die real sind und mit mir oder in meiner Nähe leben, mit mir befreundet sind und mir vertrauen. Keinem von ihnen möchte ich eine Öffentlichkeit zumuten, der sie nie zugestimmt haben. Darum werde ich mich in Zukunft noch mehr bemühen, allfällige Zurodnungen so schwierig wie möglich zu machen, so weit sie nicht Teil offizieller Diskussionen sind.


©iStockphoto.com/koun

Dass ich in allem, was ich von mir erzähle und in den Gedanken, die ich hier wälze, wahr und real bin – das kann jede und jeder spüren, der das will. Ich bin sicher, dass auch hier, an neuer Stelle, mit der Zeit zwischen den Zeilen eine Menge über mich zu erfahren ist – und ich habe damit kein Problem.

Thinkabout, 07.02.2007,
Kurt Steuble, Ergänzungen auf dieser Seite am 24.04.2008

Kontaktdaten:

Kurt Steuble
Sternenstr. 8
CH-8903 Birmensdorf ZH
Schweiz

virtuelle briefchen:
kurt [ät] thinkabout [dot] ch


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